Der Lotuseffekt bezeichnet ein biomimetisch-technisches Verfahren zur Selbstreinigung von Oberflächen. In den 1970er Jahren erforschte der Botaniker und Bioniker Wilhelm Barthlott die spezifische Blattstruktur von Pflanzen, die eine äußerst geringe Benetzbarkeit aufweisen. Er fand heraus, dass die Blätter der Lotusblume eine speziell beschaffene Außenhaut von 10 bis 20 Mikrometer hohen regelmäßig verteilten Pupillen besitzen, deren Spitzen mit einem wasserabweisenden Wachs versehen sind. Da die Oberflächenspannung eines Wassertropfens stets bestrebt ist seine Oberfläche zu minimieren und die Lotusblume die Kontaktfläche seiner Epidermis durch jene spezifische Struktur stark reduziert hat, perlt das Wasser ab ohne in das Gewebe einzudringen und es kommt zum sogenannten Lotuseffekt. Lotuseffekt


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