Die Prokura ist in Deutschland eine umfangreiche Vertretungsmacht. Geregelt wird die Prokura im Handelsgesetzbuch in den Paragrafen 47 bis 54. Ähnlich einer allgemeinen Handlungsvollmacht ist die Prokura jedoch weite umfangreicher als diese. So wird der Prokurist zu allen gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften, die das Handelsgewerbe mit sich bringt. Das heißt das ein Prokurist, wie allgemein Handlungsbevollmächtigte auch, auf jeden Fall alle regelmäßig anfallende Geschäfte, welche das Unternehmen typischerweise mit sich bringt, tätigen darf. Darüber hinaus kann ein Prokurist auch Verbindlichkeiten eingehen, Handlungsvollmachten erteilen und Tätigkeiten im Rahmen der rechtlichen Vertretung des Unternehmens ausführen, also Prozesse führen. Hingegen darf ein Prokurist keine Geschäfte ausführen, welche Gegenstand der Arbeit des Geschäftsführers sind. Hierzu zählen die Erteilung von Prokura, Handlungen, die zur Einstellung des Geschäftes führen wie die Beantragung von Insolvenzen sowie die Veräußerung des Betriebes. Prokura


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