Eine der grössten Schlagzeilen ist der Verzicht auf 50% der Schulden Griechenlands anfangs dieser Woche.  Wie aber kann ein Erlass der Schulden einem Erhalt der Eurozone dienen, ohne massive makroökonomische Folgen für die Weltwirtschaft? Eine echte Alternative gibt es im Prinzip nicht. Es geht darum einen gut strukturierten Euro-Rettunggsplan so schnell und glaubhaft wie möglich zu entwickeln und in die Tat umzusetzten.  So lang dies nicht klar kommuniziert wird, kommt die Börse nicht zur Ruhe und die Möglichkeit hoch-volatiler Phasen bleibt bestehen.

Investoren suchen nach Möglichkeiten und ‚kalkulierbaren‘ Risiken.  Gold ist nach wie vor stark als ‚safe habor‘ und hat im letzten Jahr unglaubliche Höhen erreichen können.  Aktien allein werden in den letzten Wochen und Monaten oft als zu Risikoträchtig eingeschätzt.

Die gesamte Weltwirtschaft schwankt und braucht mehr Stabilität. Extreme Kursschwankungen rund um Schuldenkrise, Rezession und Double –Dip, Konjunktur und innerpolitische Kämpfe bei den Grossmächten stehen täglich auf dem Programm.

Auch die Amerikanische Wirtschaft kommt nicht in die Gänge. So hat sich Obama gegen die Euro-Retter gewendet und sucht den Schuldigen hier –  eine hauptsächlich innerpolitische Strategy. Der US-Präsident beschuldigt die europäischen Kernstaaten mit den Rettungsmassnahmen zu lange gewartet zu haben und damit eine weitreichendere Finanzkrise ausgelöst zu  haben, welche über Europa hinaus geht.  Den Amerikanern geht es darum einen Rückfall in die Rezession zu vermeiden. Das exportabhängige Land braucht zahlungskräftige Kunden aus Europa wie nie zuvor und müsste doch die eigene schwer angeschlagene Wirtschaft stärken. Der Lösungsvorschlag, die Finanzkraft des EFSF mit einem Kredithebel zu stärken, ist aber von Deutschland‘s eisernem Kassenwart Schäuble direkt niedergeschlagen worden. So kommt dieser Vorschlag nicht von ungefähr, sonder ist von der FED in 2008 eingesetzt worden, um extra Gelder zu mobilisieren. Soweit allerdings nicht mit gewünschtem Erfolg so ist das Haushaltsdefizit der USA bei über 10% und das Land trägt wesentlich zur Unsicherheit der Weltwirtschaft bei.

Ein Gedanke zu „Finanzmärkte stabiler oder trügt der Schein?

  1. In den Zeiten der Instabilität ist es wesentlich interessanter, wie man an der Börse investieren kann. Auf Aktien long oder short zu gehen ist eine Möglichkeit, CFDs sind eine weitere Investitionsmöglichkeit. beides ist nicht ohne Risiken aber viele CFD Broker haben Risiko Management tools in deren Handelsplatform die alle Hilfe bieten die mman braucht.

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