Im Handel sind heutzutage für jeden Menschen und für nahezu jede Krankheit Test erhältlich, die man in den eigenen vier Wänden durchführen kann. Auch bei einer vermuteten Glutenunverträglichkeit kann ein solcher Test durchgeführt werden.

Falsche Ergebnisse möglich
Allerdings sollte man solchen Test mit einer gesunden Skepsis gegenüber treten. Zwar sind sie relativ sicher, dennoch kann es vorkommen, dass als Testergebnis herauskommt, dass man nicht unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, obwohl dies der Fall ist. Auch der umgekehrte Fall ist möglich. Im Zweifelsfall wiegt sich der Betroffene dann in einer scheinbaren Sicherheit, nicht erkrankt zu sein und verschlimmert das Beschwerdebild, weil er weiterhin Gluten zu sich nimmt.

Ungewissheit quält nach Testergebnis
Was jedoch in vielen Fällen außerdem hinzu kommt, ist die Ungewissheit, mit der die Betroffenen in den Stunden und Tagen nach einem Test auf Glutenunverträglichkeit alleine gelassen werden. Zeigt der Test ein positives Ergebnis, ist es ratsam, sich einen Termin beim Arzt geben zu lassen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Bis dieser Termin stattfindet, grübelt der Patient über sein weiteres Leben mit der Glutenunverträglichkeit und sucht sich in Büchern, übers Internet oder in Gesprächen mit Bekannten so viel Wissen zu dieser Krankheit wie möglich. Erhält er falsche Informationen, können sich daraufhin Ängste und Sorgen entwickeln.

Arzt klärt über Glutenunverträglichkeit auf
Wird eine Glutenunverträglichkeit direkt beim Arzt diagnostiziert, hat man zumindest ein paar Minuten Zeit, um die ersten Fragen stellen zu können, die von einem Fachmann beantwortet werden. Ein guter Arzt wird beruhigend auf den Patienten einwirken und ihm erklären, dass mit einer Glutenunverträglichkeit ein gutes Leben möglich ist, wenn man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.
Diese sind vor allem der Verzicht auf Getreidesorten, die Gluten enthalten. Da diese oft versteckt auch in Fertigprodukten enthalten sind, sollte man möglichst frisch kochen. Hält man konsequent eine glutenfreie Diät ein, bildet sich die geschädigte Dünndarmschleimhaut zurück, so dass die Beschwerden im Laufe der Zeit wieder verschwinden.

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