Früher zählte man als Buchautor zu einem erlesenen Kreis, wenn man sein Buch verlegen konnte. Seit einigen Jahren wendet sich das Blatt und eine wachsende Zahl von Schriftstellern kann durch Verlagsdienstleister selber ein Buch verlegen. Die Meinungen gehen auseinander, ob diese Dienstleister den Buchmarkt liberalisieren oder mit zu vielen Titeln überschwemmen. Beachtenswert ist die „Worstseller-Liste“ der FAZ. Auf dieser finden sich viele namhafte Verlage wieder. Mancher Buchtitel eines klassischen Verlages verkauft sich auch nur ein paar dutzend Mal pro Jahr – weniger als der durchschnittliche Self-Publishing-Buchtitel.

Autoren müssen selbst entscheiden wie sie ihr Buch verlegen wollen. Bei klassischen Verlagen dauert es sehr lange, bis ein Werk auf dem Markt erscheint. Bei Verlagsdienstleistern wie bspw. tredition ist eine Veröffentlichung in drei Tagen üblich. Auch das Autorenhonorar ist prozentual stets zu berücksichtigen. Verlagsdienstleister bieten i.d.R. eine Autorenprovision von mehr als 10%. Der klassische Verlag bietet lediglich 4-8% – unbekannten Autoren manchmal sogar noch weniger. Die Chancen und Möglichkeiten sind für Autoren stark gewachsen und bereichern die Buchlandschaft.

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