Das es so beginnt hätte ich nie gedacht, denn das „Licht der Welt“ war heller als ich gedacht habe. Es schien mir genau in die Augen, als ich schreiend in den Armen des Arztes lag, der mich gerade aus meiner Mama raus geholt hat. Die lag auf dem OP-Tisch, narkotisiert, die Augen geschlossen und in den tiefsten Träumen, denn so war das Heute gar nicht geplant. Ich hätte eigentlich noch sehr viel Zeit gehabt, genauer gesagt noch neun Wochen und aus diesem Grund war ich mit 1440 Gramm, doch noch recht leicht. Meine Lunge funktionierte nicht wie sie sollte, denn die Lungenreifungsspritzen konnten nicht richtig wirken. Aus diesem Grund ging es für mich als erstes an die künstliche Beatmung. Alles hatte so schön begonnen, Mama und Papa wollten den letzten Urlaub „bevor es richtig los geht“ machen und sind mit mir im Bauch zur Ostsee gefahren. Mein beiden Erzeuger ließen es sich richtig gut gehen, ich spürte regelrecht die Sonne auf Mamas Bauch, wie ihre Strahlen die Haut durchdrangen und mich trafen. Warum dann plötzlich Schluss mit Lustig war, hab ich bis heute nicht herausgefunden. So waren wir dann 420 Kilometer von zu Hause entfernt, in einem Krankenhaus und hatten keine Ahnung wie es weiter gehen sollte. Papas Urlaub war ja auch irgendwann mal zu Ende und Mama wollte auch wieder nach Hause, natürlich mit mir, denn wir waren auf dem Hinweg ja auch zu Dritt, nur ich war halt „drinnen“!
Was in den direkten Tagen danach kam, kann man hier lesen und wie es heute so läuft, gibt’s bei www.Babys-Bloggerwelt.de .

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