Johanniskraut lässt sich bei vielen verschiedenen Krankheiten als natürliches Medikament einsetzen, um so Beschwerden zu lindern. Die Wirkung wird den unterschiedlichen Inhaltsstoffen zugeschrieben, zu denen Hypericin, Hyperforin, Hyperosid und Rutosid sowie Gerbstoffe und ätherische Öle zählen.

 

Hypericin gegen Depressionen

Der wohl bekannteste dieser Inhaltsstoffe ist das Hypericin, welches eine positive WIrkung bei depressiven Störungen hat. Depressive Verstimmungen oder Depressionen zeigen sich häufig durch Niedergeschlagenheit, Grübeleien, Rückzug von Freunden und Familie, Appetitverlust, Schlafstörungen und ähnlichen Symptomen. Je nach Ausmaß kann es notwendig sein, einen Arzt hinzuzuziehen, um die Depression mit stärkeren Medikamenten zu behandeln. Bei leichten bis mittleren Depressionen kann Johanniskraut jedoch ausreichen, um die Beschwerden zu lindern, so dass auch weitere Medikamente verzichtet werden kann.

 

Johanniskraut bei Entzündungen

Johanniskrautöl enthält neben Hypericin außerdem Hyperosid und Rutosid. Diese Inhaltsstoffe zählen zu den Flavonoiden. Sie bewirken in der Regel einen Rückgang von Entzündungen, sind krampflösend und stärken Arterien und Venen. Johanniskraut kann daher auch zum Beispiel bei Magen-Krämpfen und Entzündungen der Magenschleimhaut eingenommen werden. Entzündungen der Magenschleimhaut können sich durch Schmerzen kurz nach der Nahrungsaufnahme äußern, aber auch unabhängig davon kann es zu Schmerzen kommen. Häufig treten Magenkrämpfe und -geschwüre in Zusammenhang mit besonders viel Stress im Leben des Betroffenen auf; ein Magengeschwür ist daher die typische Managerkrankheit.

 

Entzündete Haut pflegen

Aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften der Inhaltsstoffe kann Johanniskrautöl auch auf beanspruchte Hautstellen dünn gerieben werden. Gerade im Winter bei trockener Heizungsluft, durch den Kontakt mit reizenden Stoffen oder häufiges Waschen kann die Haut austrocknen und rissig werden. Gerade an diesen Stellen kann es im weiteren Verlauf zu Entzündungen kommen. Werden die auslösenden Faktoren gemieden und Johanniskrautöl in regelmäßigen Abständen dünn auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen, verbessert sich das Hautbild in der Regel wieder.

 

 

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