Die Konditionen für Baugeld scheinen derzeit so günstig wie noch nie. Banken locken ihre Kunden mit Angeboten, die äußerst attraktiv zu sein scheinen. Doch kaum ein Kreditnehmer beachtet, wie sehr die Tilgung des Darlehens durch niedrige Zinsen in die Länge gezogen wird.

Darlehen für rund drei Prozent und mit einer Zinsbindung von 10 Jahren; so lauten die typischen Angebote derzeit. Für Bauherren scheinen solche Angebote durchaus lukrativ, zumindest auf den ersten Blick. Doch Experten raten eindeutig auch auf die Tilgungslänge zu achten, die durch niedrige Zinsen verlängert wird. Denn die monatlichen Raten fallen durch günstige Zinsen automatisch niedriger aus, wodurch sich die gesamte Tilgung verlangsamt. Je niedriger die Zinsen umso länger dauert die Tilgung. Bei einem Darlehen über 200.000 Euro und einer Zinsbindung von 15 Jahren würde die monatliche Rate aus einem Prozent Tilgung und 3,5 Prozent Zins bestehend, 750 Euro betragen. Für dieses Darlehen würden 43 Jahre benötigt werden, um es abzubezahlen. Die Tilgung sollte erhöht werden. Bei einer Tilgung von 3 Prozent anstatt einem, würde die monatliche Rate bei 1083 Euro liegen, jedoch die Abzahlung nur rund 22 Jahre benötigen.

Häuslebauer sollten auf eine möglichst lange Zinsbindung achten, da die Abzahlung bei Niedrigzinsen länger dauert und sie sollten eine höhere monatliche Tilgung nutzen. Ein Darlehen, das über 15 Jahre abgeschlossen wurde, kann zudem auch bereits nach 10 Jahren gekündigt werden, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Schützen sie sich vor dem Risiko das Darlehen zu stark gestiegenen Zinsen verlängern zu müssen.

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