Da ich im Augenblick täglich mehrfach mit der Bitte konfrontiert werde, ich solle Links entfernen (Google schreibt wohl Tausende von Website-Betreibern wegen “unnatürlichen” Links an und droht mit bösesten Konsequenzen), habe ich jetzt alle ausgehenden Links auf rel = nofollow umgestellt.

Gleichzeitig gibt es einen absoluten Aufnahmestop bei neuen Usern und Artikeln.

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Ergänzung 06.11.2013: in einer neuen Eskalationsstufe werde ich nun sogar schon von meinem Host-Provider angeschrieben und erhalte eine 7-tägige Frist, innerhalb der ich einen “unberechtigten Link” entfernen solle!

 

23 Gedanken zu „Umstellung auf nofollow

  1. Warscheinlich wird dieser komm. nicht zu sehen sein, also für dich:

    1.zuerst avz erstellen das alle posten, damit sie einen bkl bekommen, 2.danach auf nofollow stellen, 3.und dan avz portal verkaufen

    irgend wie kenne ich diese masche aus der onlien welt…

    finde ich echt scheisse!

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    • Hallo Vissev,
      doch, Dein Kommentar wird veröffentlicht! Bookmarks.cc wurde von mir vor Jahren erstellt, als Social Bookmarks wirklich was brachten. Als einzeilige Bookmarks aus SEO-Sicht sinnlos wurden habe ich längere Beschreibungen gefordert. JETZT scheint es so zu sein, dass Backlinks aus Artikelverzeichnissen erstmals negative Auswirkungen haben können.
      Die Umstellung auf nofollow hat ganz sicher nichts damit zu tun, dass ich die ganzen User hier verar…en will!

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  2. Hallo, Du schreibst „(Google schreibt wohl Tausende von Website-Betreibern wegen “unnatürlichen” Links an und droht mit bösesten Konsequenzen)“, da kann ich nur schmunzeln, sorry… ich lass mir doch nich von Gugel vorschreiben, dass ich ein HTML-Attribut in meinen Code reinschreiben soll, wo soll das hinführen… Google kann das ja bei sich selbst machen, schliesslich ist Google keine Polizei, oder kein Gericht oder so! Ich lass auf meinem Bookmarkdienst (und auf meinen anderen Projekten, inkl. Kundenseiten) meinen Code so, wie ICH ihn schreibe, das ist mein Code und ich lass mir von dem Dödel sicher nichts vorschreiben. Zudem kann ich nur sagen, wer so sich einschüchtern lässt, unterstützt die Allmachtstellung dieses Riesenkonzerns. Ich mach mein eigen Ding, basta 🙂 herzliche Grüsse

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    • Hallo Roman,
      das Problem ist nicht, dass ICH mir etwas vorschreiben lasse, das Problem ist, dass die USER hier eventuell Probleme bekommen.
      Zum Hintergrund: ich habe ein gut laufendes Projekt bei dem ich weder Linkmiete noch Kommentarspam betrieben habe. Das einzige, was mir Google vorwerfen kann ist, dass ich ca. 2007 herum viele Social Bookmarks gesetzt habe und natürlich auch Artikelverzeichnisse nutzte. War zum damaligen Zeitpunkt auch völlig in Ordnung.
      JETZT habe ich mit meinem Hauptprojekt den „blauen Brief“ von Google bekommen: ich hätte unnatürliche, eingehende(!) Links. Nach dem blauen Brief: ca. 30% Besuchereinbruch und einige wichtige Keywords deutlich nach hinten gerutscht.
      Seit Beginn dieser Aktion mit den „blauen Briefen“ habe ich bei bookmarks.cc und z.B. rssfeed-optimierung.de massenhaft Mails bekommen, ich solle Einträge löschen.
      Für bookmarks.cc wär´s mir wurscht was Google sagt. Durch das nofollow nehme ich aber meine User in Schutz!

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      • ja verstehe Dich schon… trotzdem sag ich mir als Webmaster, ich lass mir nicht dreinquatschen… dasselbe zum Thema nofollow, ich hab auch schon mal n Penalty auf ein ehemaliges Hauptprojekt erhalten, das wars dann aber auch schon… seitdem, das is Jaahre her, verzichte ich bewusst auf nofollow, auch bei Linktausch, Linkmiete, Linkverkauf etcetc und Google lässt mich (staun) in „Ruhe“, finde das was Google macht seehr na sagen wir mal gemein, die Adsense is ja auch dofollow ;o) wer seine Seiten auf meinen Projekten einträgt, trägt das schon selbst die Verantwortung, ich mach mir da keinen Kopf… ich hab da eher Lösachaufträge wegen Namensmissbrauch bzw Markenmissbrauch aber das ist n anderes Thema 😀 also in meinem (seit Beginn dofollow inkl. MyLinkstate-Links) http://www.bookmarx.ch schiebt mir Google immer noch prima Traffic rüber, keine Spur von Bremse, geschweige denn PR-Abstrafung… auch habe ich bis dato keine einzige Mail erhalten, ich solle Bookmarks löschen, würd ich auch nicht, hab dazu eigens n Bookmark-löschen-Button programmiert 😉 naja, ich hoffe, Du findest n Käufer für Deine Domain/ Dein Projekt, dann brauchste Dich nicht mehr ärgern, Webmastergrüsse, Roman

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  3. Schade.
    Is meine Vermutung richtig, das Du damit sagen willst, das Du im Grunde genommen aufhörst?
    Ich finds scheisse, das sich alle von Google vorschreiben lassen, was sie (gegen ihren eigenen Willen) alles nicht tun und lassen sollen.

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    • Nochmal zur Verdeutlichung: ich habe auf nofollow umgestellt, weil ich a.) den verlinkten Seiten nicht schaden will und b.) es leid war, fast jeden Tag mindestens ein Mail mit der Bitte um eine Link-Entfernung zu erhalten.
      Bookmarks.cc bleibt aber wenigstens online, andere Projekte ähnlicher Natur habe ich tatsächlich vom Netz genommen (z.B. rssfeed-optimierung.de, bloxz.de)

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  4. Ich finde es bemerkenswert, dass ich, trotz der Umstellung auf „nofollow“, auch (und gerade) von „SEO-Agenturen“, die offensichtlich selbst bookmarks.cc intensiv genutzt haben, Mails bekomme, ich solle doch SOFORT Links löschen. Wären die Mails noch halbwegs freundlich formuliert, würde es mich nicht mal wirklich stören…

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      • Verstehe, dass dich das nervt. Andererseits ist das doch ein gutes Konzept damit noch ein paar Euro zu verdienen.
        Verlange doch pauschal 10 € pro entfernten Link (Aufwand hast du ja). Oder reagiere halt einfach net. Wenn die zu blöd sind, das diavow-tool zu nutzen haben se selber Pech 😉

        Das hier war eines der ersten Bookmarkdienste die aus meinen Augen wertvoll war. Auch die Umstellung auf die lange Beschreibung war sinnvoll.

        Schade, dass es nun so still geworden ist hier … Dennoch ein Dankeschön für all deine Mühe!

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  5. Das kann ich mir vorstellen, dass diese Anfragen nerven. Ich denk mal die Zeit von Social Bookmarks ist ja auch schon länger vorbei. Artikelverzeichnisse find ich persönlich ok. Dass Google was dagegen hat zeigt ja nur, dass Google nicht damit umgehen kann.

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  6. Seit Beginn dieser Aktion mit den “blauen Briefen” habe ich bei bookmarks.cc und z.B. rssfeed-optimierung.de massenhaft Mails bekommen, ich solle Einträge löschen.

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  7. Das kenne ich als Webkatalogbetreiber nur zu gut.
    Erst knallen diese Möchtegern-SEOs unkontrolliert überall die Links rein und wenn Google dann meckert soll man das alles wieder entfernen – natürlich zum Nulltarif.
    Sehe ich nicht ein und nehme deshalb schon seit Jahren eine Aufwandsentschädigung.
    Ja, man wird bedroht, genötigt und belästigt. Aber deswegen mache ich meine Kataloge nicht dicht.
    Die sind Google-konform und manuelle Maßnahmen liegen selten an den Webkatalogen sondern eher an Blog-Artikeln, die gekauft sind oder zumindest so aussehen.

    Ich stelle einfach mal einen Link zu meinen Erfahrungen hier rein: http://www.aufgedeckt.eu/internet/wie-webkatalog-betreiber-mit-dem-google-disavow-tool-bedroht-werden/

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  8. Das gibt es nicht nur bei Webkatalogen. Habe das gleiche Problem mit einer Seite für Pressemeldungen, „bitte löschen“, “ bitte nofollow“. Da wird gedroht, gebettelt, die spinnen doch…
    Hab auch noch was anders zu tun 🙁

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